Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Hosting-Leistungen – Himstedt Digital Solutions
§1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Hosting-Leistungen der Himstedt Digital Solutions (nachfolgend „Anbieter“) gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB.
(2) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§2 Vertragsgegenstand
(1) Vertragsgegenstand ist die entgeltliche Bereitstellung von Webhosting-Leistungen gemäß der jeweils gültigen Leistungsbeschreibung.
(2) Der Anbieter stellt dem Kunden Speicherplatz, Rechenleistung und Netzwerkzugang zur Verfügung, um Websites und Webanwendungen zu betreiben.
(3) Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg oder eine konkrete Funktionalität der vom Kunden eingesetzten Software ist nicht geschuldet.
§3 Leistungen des Anbieters
(1) Der Anbieter stellt die Hosting-Leistungen auf virtualisierten Servern bereit.
(2) Zum Leistungsumfang gehören – je nach gebuchtem Paket – insbesondere:
Webspace
PHP-Unterstützung
Datenbanken
SSL-Zertifikate (Let’s Encrypt)
Administrationsoberfläche
(3) Der Anbieter ist berechtigt, technische Änderungen vorzunehmen, sofern diese die Leistung nicht wesentlich beeinträchtigen.
§4 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist allein verantwortlich für:
die Inhalte der gehosteten Websites
die Rechtmäßigkeit aller gespeicherten Daten
die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (z. B. DSGVO, Urheberrecht)
(2) Der Kunde verpflichtet sich, keine Inhalte zu speichern oder zu verbreiten, die gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstoßen.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
§5 Nutzungsbeschränkungen
(1) Unzulässig ist insbesondere:
der Betrieb von Spam-, Phishing- oder Malware-Diensten
der Betrieb ressourcenintensiver Anwendungen außerhalb des vorgesehenen Rahmens
der Versand unerlaubter Massen-E-Mails
(2) Bei Verstößen ist der Anbieter berechtigt, Leistungen vorübergehend zu sperren oder den Vertrag außerordentlich zu kündigen.
§6 Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter strebt eine hohe Verfügbarkeit der Hosting-Dienste an.
(2) Eine bestimmte Mindestverfügbarkeit (SLA) ist nur geschuldet, wenn diese ausdrücklich vereinbart wurde.
(3) Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates oder höhere Gewalt können zu zeitweisen Einschränkungen führen.
§7 Backups und Datenverlust
(1) Backups sind nicht Bestandteil der Hosting-Leistungen, sofern sie nicht ausdrücklich als Zusatzleistung vereinbart wurden.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, eigenständig Datensicherungen durchzuführen.
(3) Ohne gebuchte Backup-Leistung besteht kein Anspruch auf Wiederherstellung von Daten.
(4) Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, sofern diese nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
§8 E-Mail-Dienste
(1) E-Mail-Leistungen sind nicht automatisch Bestandteil des Hostings.
(2) Der Anbieter übernimmt keine Garantie für uneingeschränkten E-Mail-Versand oder -Empfang, insbesondere bei netzwerk- oder providerseitigen Einschränkungen.
§9 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem gebuchten Hosting-Paket.
(2) Entgelte sind im Voraus zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
(3) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Leistungen nach vorheriger Ankündigung zu sperren.
§10 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem gewählten Tarif.
(2) Der Vertrag kann mit einer Frist von 14 Tagen zum Laufzeitende gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§11 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§12 Datenschutz
(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß DSGVO.
(2) Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) wird dem Kunden auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
§13 Änderungen der AGB
(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB anzupassen.
(2) Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt.
(3) Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen, gelten die Änderungen als akzeptiert.
§14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
